Die Mühlsteinbrüche

Die Mühlsteinbrüche

Geologisch einmalig in Europa ist das Gebiet der Mühlsteinbrüche.

In der Kreidezeit vor 140 bis 65 Millionen Jahren entstand das Zittauer Gebirge in der Oberlausitz. Geologischen Seltenheiten aus Sandstein (z. B. Kleine und große Orgel) werden noch interessanter durch Basalt und Phonolith , welche vorhandene Spalten füllen  oder den Sandstein durchschlugen als Schlote.

Der Ortsrichter Hieronymus Richter und seine beiden Söhne entdeckten um 1560 das Gebiet und erkannten die  besondere Eignung des Jonsdorfer Sandsteins für Mühlsteine. Dieser Sandstein wurde ca.: 350 Jahre aus dem Gebirge gebrochen und bis Anfang des letzten Jahrhunderts, nämlich 1918 war dieser Steinbruch noch aktiv. Zeitweise arbeiteten 90 Menschen in diesem Steinbruch und die Mühlsteine wurden als deutsche Wertarbeit bis nach England und Russland versand. In den Fünfziger Jahren wurde dann von den Heimatfreunden aus den Mühlsteinbrüchen ein Lehrpfand, der gepflegt und ausgebaut wurde bis heute.

 

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